Heute will ich mich einer „Küchengrundzutat“ widmen, die erstaunlich selten selbst zubereitet wird: der (Gemüse-)Fond.
In wahnsinnig vielen Rezepten gehört zu den Zutaten eine Form von Fond, je nach Rezept auf unterschiedlicher Basis. Die häufigsten sind wohl Gemüse-, Rinder-, Fisch-, Geflügel- oder Wildfond. Die meisten von uns verwenden Fonds fertig gekauft. Es gibt diverse Sorten in verschiedensten Qualitätsstufen zu kaufen, häufig mit dem Namen bekannter Fernsehköche darauf. Alternativ zum Fond steht in den Rezepten dann auch oft, dass man Brühe verwenden kann (hier kann man dann eine schnelle Brühe aus gekörnter Brühe machen, was mit echtem Fond aber keinesfalls zu vergleichen ist). Ein „echter“ Fond ist im Vergleich zur körnigen Brühe deutlich geschmacksintensiver.
Zurück zum Gemüsefond, der wie gesagt, bei mir bislang immer als Fertigprodukt aus dem Glas kam. Aber warum eigentlich? Industriell gefertigter Fond enthält immer mehr oder weniger viele Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker, was insbesondere für Allergiker häufig problematisch ist – das entfällt beim selbstgemachten Gemüsefond.