Über Geschmack lässt sich nicht streiten, oder doch? Der Bereich der Sensorik – also die Erfassung von Produkteigenschaften mit den Sinnen – ist ein spannendes und weites Feld. Denn jeder Mensch fühlt und schmeckt anders. Säure, Süsse und Schärfe beispielsweise werden von jedem unterschiedlich wahrgenommen. Was für einige schon zu scharf ist, empfinden andere als zu lasch. Auch persönliche Stimmungen beeinflussen die sensorische Wahrnehmung stark.

Den „Urlaubswein-Effekt „kennen Sie sicherlich auch…der leckere Landwein, weiß in den eigenen vier Wänden plötzlich nicht mehr restlos zu begeistern …

Deshalb gelten für mich als Einkäufer andere Bedingungen bei der Produktauswahl: Nicht persönliche Vorlieben und der eigene Geschmack stehen im Vordergrund, sondern die objektive Beurteilung der Typizität und des Preis-/Leistungsverhältnisses. Ein Rioja schmeckt eben nicht wie ein Chianti…

Weinverkostung per Videokonferenz

So, jetzt aber zum eigentlichen Kern dieses Artikels: Lassen Sie uns über Geschmack streiten! Hiermit lade ich Sie herzlich zu einer gemeinsamen Verkostung am Montag, 28. November 2011 18 Uhr per Videokonferenz ein.

Sie müssen dabei nicht auf die oben beschriebene Sensorik verzichten. Weinverkostung macht ja am meisten Spaß mit einem realen Glas in der Hand. Deshalb schicken wir Ihnen vorab vier Weine zu. Zwei weiße und zwei rote. Insgesamt 20 Genusspakete warten auf Interessenten.

Wie Sie an die vier Weine kommen?

Hier auf dem Blog BIS MITTWOCH, 23.11.0211 einen Kommentar hinterlassen mit der Begründung, warum gerade Sie die richtige Person sind, real mit uns virtuell zu verkosten. Aus allen Kommentaren suchen wir dann Teilnehmer aus und schicken diesen den Wein zu.

Am Tag der Videokonferenz treffen ich Sie dann virtuell – die Details dazu folgen noch – und stehe mit dem Kollegen Matthias Schwunk, für Fragen rund um Wein zur Verfügung.

Ich freue mich auf Ihren Input, spannende Anregungen und die Diskussion rund um die ausgesuchten Beispiele aus unserem Sortiment.